Die Korrelationsmatrix
In dieser Rubrik stellt Goldman Sachs jeden Monat die aktuellen Korrelationskennzahlen zwischen verschiedenen Anlageklassen zum Download zur Verfügung.Anhand dieser Kennzahlen lässt sich nachvollziehen, wie sich die Anlageklassen (Aktien, Rohstoffe, Anleihen und Devisen) im Vergleich zueinander entwickeln.
Was ist Korrelation?

Hierbei bedeutet 1 "exakte Gleichläufigkeit" der beiden Variabeln, -1 "exakte Gegenläufigkeit" und ein Wert von 0 steht für "kein Zusammenhang".
Auf Anlageklassen übertragen bedeutet dies für positiv korrelierte Werte (eine Korrelation zwischen 0 und 1), dass Wertschwankungen der einen Anlageklasse von der zweiten mitgemacht werden. Bei negativ korrelierten Anlageklassen hingegen (eine Korrelation zwischen -1 und 0) , treten bei Wertverlusten der einen Klasse Gewinne bei der zweiten Klasse auf und umgekehrt. Falls die beiden Anlageklassen unkorreliert sind (eine Korrelation von 0), die dritte Möglichkeit, dann entwickeln sie sich unabhängig voneinander.
Der Basket-Effekt
Denn nicht alle Anlageklassen verlieren oder gewinnen genau gleichzeitig an Wert, so dass sich immer ein Teil der Bewegungen ausgleichen wird. Damit fällt die Schwankungsintensität des Korbes geringer aus als die durchschnittliche Schwankungsintensität der einzelnen Anlageklassen.
Eine ausführliche Erklärung und ein konkretes Beispiel sind in der Goldman Sachs Akademie, Folge 12 zu finden.